Kürbis-Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch
Der Herbst bringt eine besondere Art von Appetit mit: Man möchte etwas Wärmendes, aber nicht zwangsläufig Schweres. Genau hier liegt die Stärke dieses Currys. Es verbindet die gemütliche Farbe der Saison mit einer Würze, die den Alltag ein kleines Stück weiter weg wirken lässt.
Inspiriert ist die Kombination von südasiatischen und südostasiatischen Alltagsküchen, in denen cremige Saucen, Hülsenfrüchte und Reis selbstverständlich zusammenspielen. Das Ergebnis ist unkompliziert, familienfreundlich anpassbar und am nächsten Tag sogar noch aromatischer.
💡 Kurz beantwortet
Was ist Kürbis-Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch?
Ein veganes, cremiges Kürbiscurry mit Kichererbsen und Kokosmilch, das in einem Topf gelingt und mit Reis serviert wird.
Für wen ist das Rezept geeignet?
Für Veganer, Familien und alle, die ein wärmendes One-Pot-Gericht mit guter Sättigung suchen.
Das solltest du wissen:
- 50 Minuten Gesamtzeit
- genau sechs konkrete WPRM-Zubereitungsschritte
- saisonale Zutaten mit flexiblen Austauschmöglichkeiten
- passende Beilage und ein umsetzbarer Küchentipp
Warum dieses Rezept gut in den Alltag passt
Würziges, cremiges Kürbiscurry mit Kichererbsen und Kokosmilch – vegan, sättigend und ideal für kühle Herbsttage.
Beilage
Lockerer Basmati-Reis; er nimmt die Sauce auf und hält das Gericht angenehm ausgewogen.
Tipp
Die Gewürze nur kurz rösten, damit sie duften, aber nicht bitter werden.
Dazu passende Rezepte
- Gnocchi-Tikka-Masala mit Kokosmilch & geröstetem Blumenkohl
- Ofengeröstete Paprika mit weißen Bohnen und Zitronen-Crunch
- Knusprige Kichererbsenbällchen auf Süßkartoffelstampf & Minze-Joghurt

Kürbis-Kichererbsen-Curry mit Kokosmilch
Zutaten
Curry
- 700 g Hokkaido-Kürbis entkernt und gewürfelt
- 2 Dosen Kichererbsen Abtropfgewicht zusammen ca. 480 g
- 1 Stück Zwiebel gewürfelt
- 2 Zehen Knoblauch gehackt
- 20 g Ingwer gerieben
- 2 EL Rapsöl
- 2 TL mildes Currypulver
- 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
- 0.5 TL Kurkuma
- 400 ml Kokosmilch
- 250 ml Gemüsebrühe
- 1 Stück Limette Saft
- 1 TL Salz
- 0.5 TL Chiliflocken
Beilage und Finish
- 250 g Basmati-Reis
- 0.5 Bund Koriander grob gehackt
Anleitungen
- Zutaten vorbereiten. Kürbis würfeln, Kichererbsen abspülen und gut abtropfen lassen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schneiden; Reis nach Packungsangabe vorbereiten.

- Gewürze anrösten. Öl in einem großen Topf* erhitzen. Zwiebel 3 Minuten anschwitzen, Knoblauch und Ingwer zugeben und Curry, Kreuzkümmel, Kurkuma sowie Chili 30 Sekunden mitrösten.

- Kürbis und Kichererbsen zugeben. Kürbiswürfel und Kichererbsen in den Topf geben und gründlich mit der Gewürzbasis vermengen. Zwei Minuten anrösten, damit der Kürbis die Aromen aufnimmt.

- Curry köcheln lassen. Kokosmilch und Brühe angießen, aufkochen und 18–22 Minuten sanft köcheln lassen. Zwischendurch umrühren; der Kürbis soll weich sein, aber nicht vollständig zerfallen.

- Reis fertigstellen. Reis abgießen und kurz ausdampfen lassen. Das Curry mit Salz und Limettensaft abschmecken; bei Bedarf mit etwas Brühe oder Wasser auf die gewünschte Sämigkeit bringen.

- Mit Kräutern servieren. Reis in Schalen geben, Curry darauf verteilen und mit Koriander bestreuen. Die Limettenspalten in einer Schüssel* auf den Tisch stellen, damit jeder nachwürzen kann.

Notizen
Beilage
Lockerer Basmati-Reis; er nimmt die Sauce auf und hält das Gericht angenehm ausgewogen.Tipp
Die Gewürze nur kurz rösten, damit sie duften, aber nicht bitter werden.Häufige Fragen
Kürbis und Gewürze können vorbereitet werden. Das Curry lässt sich komplett vorkochen und wird beim Aufwärmen oft noch aromatischer.
Luftdicht verschlossen bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Langsam erhitzen und bei Bedarf mit Brühe oder Wasser lockern.
Hokkaido kann durch Butternut ersetzt werden; statt Kichererbsen passen weiße Bohnen. Die Garzeit des Kürbisses dann prüfen.
Basmati- oder Jasminreis nimmt die Kokossauce auf und bringt eine neutrale, lockere Ergänzung zur Würze.
Das Curry soll sämig, aber nicht trocken sein. Kokosmilch und Brühe portionsweise ergänzen und erst am Schluss salzen.
Das Rezept ist vegan. Für mehr Eiweiß passen Naturtofu oder rote Linsen, die je nach Sorte etwas zusätzliche Flüssigkeit brauchen.
Das Curry ohne Reis lässt sich sehr gut bis zu drei Monate einfrieren. Nach dem Auftauen langsam erwärmen und frisch mit Limette abschmecken.
Gewürze kurz im Öl anrösten, bevor Flüssigkeit dazukommt; so wirken sie runder und weniger roh.
Limettensaft, Chili und frischer Koriander setzen am Ende klare Akzente; wer es milder mag, ergänzt etwas mehr Kokosmilch.

