Kartoffel-Spinat-Gratin mit Feta
Der September ist die Zeit, in der die Küche langsam von leichten Sommergefühlen auf warme Ofengerichte umschaltet. Dieses Gratin passt genau in diesen Übergang: Es wirkt vertraut, lässt sich gut vorbereiten und bringt eine angenehme Mischung aus Alltagstauglichkeit und Sonntagsgefühl auf den Tisch.
Seinen Charakter bekommt es durch den Kontrast aus cremiger Tiefe, würziger Kruste und einer grünen Note. Das macht es zu einem zuverlässigen Familiengericht, das ohne großes Küchenmanöver auskommt und trotzdem nach mehr aussieht als nach „schnell zusammengerührt“.
💡 Kurz beantwortet
Was ist Kartoffel-Spinat-Gratin mit Feta?
Ein cremiges, vegetarisches Ofengericht mit goldbrauner Käsekruste, das sich gut vorbereiten lässt und besonders in der kühlen Jahreszeit angenehm sättigt.
Für wen ist das Rezept geeignet?
Für Familien, Vegetarier und alle, die ein unkompliziertes Ofengericht mit verlässlicher Konsistenz suchen.
Das solltest du wissen:
- 65 Minuten Gesamtzeit
- genau sechs konkrete WPRM-Zubereitungsschritte
- saisonale Zutaten mit flexiblen Austauschmöglichkeiten
- passende Beilage und ein umsetzbarer Küchentipp
Warum dieses Rezept gut in den Alltag passt
Ein gemütliches Ofengericht für die Übergangszeit: cremig, würzig und so unkompliziert, dass es auch an einem vollen Wochentag gelingt.
Beilage
Blattsalat mit Zitronenvinaigrette; die Säure bringt Leichtigkeit zur cremigen Ofenschicht.
Tipp
Kartoffelscheiben gleichmäßig dünn schneiden und das Gratin nach dem Backen ruhen lassen.
Dazu passende Rezepte
- Winterliches Rosenkohl-Kartoffel-Gratin mit Räuchertofu & Haselnusskru
- Kartoffel-Hack-Auflauf mit Möhren & cremiger Soße
- Knusprige Kichererbsenbällchen auf Süßkartoffelstampf & Minze-Joghurt

Kartoffel-Spinat-Gratin mit Feta
Zutaten
Kartoffel-Spinat-Gratin
- 800 g vorwiegend festkochende Kartoffeln geschält
- 250 g junger Blattspinat gewaschen
- 1 Stück Zwiebel fein gewürfelt
- 2 Zehen Knoblauch fein gehackt
- 200 ml Sahne
- 150 ml Milch
- 1 TL Dijon-Senf
- 1 TL getrockneter Thymian
- 1 Prise Muskat
- 1 TL Salz
- 0.5 TL schwarzer Pfeffer
- 1 EL Olivenöl
- 100 g Feta zerbröselt
- 40 g Parmesan gerieben
Anleitungen
- Kartoffeln und Spinat vorbereiten. Kartoffeln in etwa 3 mm dünne Scheiben hobeln. Spinat verlesen, Zwiebel und Knoblauch fein schneiden; so ist später alles griffbereit und die Kartoffeln garen gleichmäßig.

- Ofen und Form vorheizen. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine passende Auflaufform* mit Olivenöl ausstreichen, damit sich die Ränder später leicht lösen.

- Spinat kurz zusammenfallen lassen. Zwiebel in einer Pfanne mit einem Teelöffel Öl 3 Minuten glasig dünsten. Knoblauch und Spinat zugeben und nur so lange rühren, bis der Spinat zusammenfällt; mit Muskat würzen.

- Cremige Sauce anrühren. Sahne, Milch, Senf, Thymian, Salz und Pfeffer in einer Schüssel* glatt verrühren. Nicht zu kräftig salzen, denn Feta und Parmesan bringen später Würze mit.

- Schichten und backen. Kartoffeln, Spinat und Sauce abwechselnd in die Form geben und mit einer dünnen Kartoffelschicht abschließen. Feta und Parmesan darüberstreuen, zunächst 25 Minuten abdecken, dann 15–20 Minuten offen goldbraun backen.

- Ruhen lassen und servieren. Das Gratin 10 Minuten stehen lassen. Die Schichten mit einem Spatel* portionieren und mit einem frischen, säuerlichen Salat servieren.

Notizen
Beilage
Blattsalat mit Zitronenvinaigrette; die Säure bringt Leichtigkeit zur cremigen Ofenschicht.Tipp
Kartoffelscheiben gleichmäßig dünn schneiden und das Gratin nach dem Backen ruhen lassen.Häufige Fragen
Ja. Das Gratin kann bis zum Backen vorbereitet und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Backen 20 Minuten temperieren lassen und die Backzeit bei Bedarf um wenige Minuten verlängern.
Abgekühlt luftdicht verschließen und bis zu zwei Tage kühlen. Zum Aufwärmen bei 160 °C im Ofen erhitzen, damit die Kartoffeln nicht austrocknen.
Babyspinat kann durch Mangold ersetzt werden; statt Feta passt Hirtenkäse. Bei festkochenden Kartoffeln die Scheiben besonders dünn schneiden.
Ein bitter-frischer Blattsalat mit Zitronenvinaigrette passt gut, weil seine Säure die cremige Ofenschicht ausbalanciert.
Die Kartoffeln sollten knapp gar und die Sauce nur leicht gebunden sein. Die Flüssigkeit nicht zu stark einkochen, da sie im Ofen weiter bindet.
Das Rezept ist vegetarisch. Für eine vegane Version pflanzliche Kochcreme und veganen Streukäse verwenden; die Backzeit bleibt gleich.
Einfrieren ist möglich, verändert aber die Textur der Kartoffeln etwas. Besser frisch backen oder maximal zwei Tage im Kühlschrank lagern.
Kartoffelscheiben möglichst gleichmäßig schneiden und die Form nicht zu hoch stapeln, damit jede Schicht zuverlässig gart.
Mit Zitronenabrieb, Muskat und etwas Chili lässt sich das Aroma auffrischen, ohne die Cremigkeit zu überdecken.

