Cremige Pfifferling-Pasta mit Parmesan – einfaches Sommerrezept
Für das Kochwasser ist ein großer Topf praktisch. Die Pfifferlinge brätst du am besten in einer geräumigen Pfanne.
Wenn frische Pfifferlinge auf dem Markt liegen, brauchen sie eigentlich keine komplizierte Begleitung. In dieser cremigen Pfifferling-Pasta mit Parmesan werden sie erst goldbraun gebraten und landen dann mit einer samtigen Soße auf al dente gekochter Pasta. Das Ganze ist in rund 40 Minuten fertig und schmeckt nach einem kleinen Restaurantmoment an einem ganz normalen Wochentag.
Die Soße bleibt bewusst unkompliziert: etwas Schalotte, Knoblauch, Gemüsebrühe, Sahne, Parmesan und ein Schluck Nudelwasser reichen völlig aus. Petersilie und ein Spritzer Zitrone bringen Frische, damit die Pfifferlinge aromatisch bleiben und das Gericht nicht schwer wirkt.
💡 Kurz beantwortet
Was ist Pfifferling-Pasta mit Parmesan?
Eine cremige Pasta mit goldbraun gebratenen Pfifferlingen, Parmesan, Kräutern und einer schnell angerührten Pilzsoße.
Für wen ist das Rezept geeignet?
Für alle, die ein saisonales, vegetarisches Feierabendgericht suchen, das unkompliziert gelingt und trotzdem besonders schmeckt.
- Saisonal: Pfifferlinge bringen im Sommer und Frühherbst besonders viel Aroma mit.
- Schnell: Die Soße entsteht, während die Pasta kocht.
- Cremig: Nudelwasser und Parmesan verbinden die Soße ohne komplizierte Technik.
- Flexibel: Das Rezept lässt sich vegetarisch oder vegan abwandeln.
Warum diese Pfifferling-Pasta dein neuer Liebling wird
Pfifferlinge mögen keine lange Behandlung. Wenn sie mit genügend Platz in der Pfanne braten, entwickeln sie kräftige Röstaromen und bleiben angenehm bissfest. Genau deshalb werden sie in diesem Rezept zuerst separat gebraten und erst am Ende mit der Soße verbunden.
Der Parmesan sorgt für Würze und Körper, während etwas Zitronensaft die Sahnesoße ausbalanciert. Ein Teil des Kochwassers macht die Pasta glänzend und verbindet Nudeln und Soße besser, als es zusätzliche Sahne allein könnte.
Die Zutaten – wenige Komponenten, viel Geschmack
Für vier Portionen brauchst du keine lange Einkaufsliste. Entscheidend sind trockene Pfifferlinge, eine heiße Pfanne und gutes Timing.
- Pfifferlinge: Mit einem Pinsel oder Küchenpapier säubern und nur bei starker Verschmutzung kurz abspülen. Danach gründlich trocken tupfen.
- Tagliatelle oder Linguine: Breite Nudeln nehmen die cremige Soße besonders gut auf.
- Parmesan: Frisch gerieben schmilzt er gleichmäßiger und schmeckt aromatischer als fertig geriebener Käse.
- Sahne und Gemüsebrühe: Die Kombination ergibt eine cremige, aber nicht zu schwere Soße.
- Zitrone und Petersilie: Beide Zutaten geben dem Gericht am Schluss Frische.
So gelingt die Pasta
Die Rezeptkarte führt dich mit klaren Handgriffen vom Säubern der Pfifferlinge bis zum cremigen Finish. Entscheidend sind eine gut vorgeheizte Pfanne, ausreichend Platz für die Pilze und etwas aufgefangenes Nudelwasser für die glänzende Soße.
Variationen & Tipps für deine Pfifferling-Pasta
- Mit Speck: Für eine herzhafte Variante 100 g gewürfelten Speck vor den Pilzen knusprig braten. Dann die Buttermenge reduzieren.
- Ohne Sahne: Sahne durch zusätzliche Gemüsebrühe und zwei Esslöffel Frischkäse ersetzen.
- Andere Pilze: Kräuterseitlinge oder braune Champignons ergänzen, wenn die Pfifferlingsmenge nicht reicht.
- Vegane Version: Pflanzliche Kochcreme und ein veganer Parmesan-Ersatz funktionieren gut.
- Mehr Kräuter: Kerbel oder Schnittlauch passen ebenfalls. Kräuter erst am Schluss einrühren, damit sie frisch bleiben.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Diese Pfifferling-Pasta ist ein unkompliziertes Saisonrezept mit besonderem Geschmack. Sie steht schnell auf dem Tisch, braucht keine komplizierte Küchentechnik und lässt sich auch für Gäste entspannt vorbereiten – nur die Pasta sollte wirklich erst kurz vor dem Servieren mit der Soße verbunden werden.
Wenn du cremige Pasta magst, findest du bei Hobby-Kochwelt auch eine Zitronen-Pasta mit Garnelen. Für eine One-Pot-Variante passt der cremige One-Pot Orzo mit Tomaten, Spinat und Feta gut dazu. Als mediterrane Alternative kannst du außerdem den Nudelsalat mit getrockneten Tomaten und Feta ausprobieren.
Zum Abgießen und für besonders saubere Pilze ist ein feines Sieb hilfreich.

Cremige Pfifferling-Pasta mit Parmesan
Zutaten
Für die Pasta
- 400 g Tagliatelle oder Linguine
- Salz für das Kochwasser
Für die Pfifferling-Soße
- 400 g frische Pfifferlinge geputzt
- 1 Schalotte fein gewürfelt
- 1 Knoblauchzehe fein gehackt
- 20 g Butter
- 1 EL Olivenöl
- 150 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Sahne
- 80 g Parmesan frisch gerieben
- 1/2 Bund glatte Petersilie gehackt
- 1 TL Zitronensaft
- Salz und schwarzer Pfeffer zum Abschmecken
Anleitungen
- Pfifferlinge vorbereiten (10 Minuten):Pfifferlinge trocken säubern, große Pilze halbieren. Schalotte und Knoblauch fein würfeln.

- Pasta kochen (10 Minuten):Tagliatelle in einem großen Topf* in reichlich Salzwasser al dente kochen. Vor dem Abgießen mindestens 150 ml Kochwasser auffangen und die Pasta anschließend durch ein feines Sieb* abgießen.

- Pilze braten (5 Minuten):Butter und Öl in einer großen Pfanne* erhitzen. Pfifferlinge bei hoher Hitze braten, bis sie Farbe bekommen. Mit Salz und Pfeffer würzen und herausnehmen.

- Soße ansetzen (5 Minuten):Schalotte in derselben Pfanne glasig braten, Knoblauch kurz dazugeben. Brühe und Sahne angießen und drei bis vier Minuten einkochen lassen.

- Pasta verbinden (5 Minuten):Pasta, Parmesan und etwas Kochwasser in die Pfanne geben. Unterheben, bis die Soße cremig an den Nudeln haftet.

- Fertigstellen (5 Minuten):Pfifferlinge, Petersilie und Zitronensaft unterheben. Abschmecken und sofort servieren.

Notizen
Beilage-Empfehlung
Ein grüner Salat mit Zitronen-Vinaigrette passt besonders gut zur cremigen Pasta.Tipp zum Gericht
Etwas Kochwasser zurückbehalten und die Soße erst kurz vor dem Servieren mit Parmesan binden.Häufig gestellte Fragen zur Pfifferling-Pasta
Pfifferlinge am besten mit einem weichen Pinsel oder Küchenpapier von Erde befreien. Stark verschmutzte Pilze kannst du sehr kurz abspülen, musst sie danach aber gründlich trocken tupfen, damit sie in der Pfanne braten statt zu dampfen.
Ja, du kannst einen Teil der frischen Pfifferlinge durch eingeweichte getrocknete Waldpilze ersetzen. Das Einweichwasser durch ein feines Sieb gießen und sparsam für die Soße verwenden, weil es oft sandig sein kann.
Meist liegen zu viele Pilze gleichzeitig in der Pfanne oder sie sind noch sehr feucht. Brate sie portionsweise bei hoher Hitze und gib Salz erst dazu, wenn die Pilze bereits Farbe angenommen haben.
Tagliatelle und Linguine passen besonders gut, weil ihre breite Oberfläche die cremige Soße aufnimmt. Auch kurze Formen wie Penne oder Casarecce funktionieren, wenn du sie lieber magst.
Ja. Ersetze die Sahne durch Gemüsebrühe und zwei Esslöffel Frischkäse oder eine pflanzliche Kochcreme. Nudelwasser und Parmesan sorgen zusätzlich dafür, dass die Soße cremig wird.
Die Pilze und die Soße kannst du einige Stunden vorher vorbereiten. Die Pasta solltest du erst kurz vor dem Essen kochen und direkt mit Soße und Pilzen verbinden, weil sie sonst weich wird.
Gut verschlossen hält sie sich im Kühlschrank etwa einen Tag. Beim Aufwärmen einen kleinen Schuss Wasser oder Brühe ergänzen und die Pasta nur vorsichtig erhitzen, damit die Soße nicht ausflockt.
Ein einfacher grüner Salat mit Zitronen-Vinaigrette passt besonders gut. Die frische Säure bildet einen schönen Kontrast zur cremigen Parmesansoße.
Ja. Verwende pflanzliche Kochcreme, vegane Butter oder Olivenöl und einen veganen Parmesan-Ersatz. Achte bei der Pasta darauf, dass sie keine Ei-Zutat enthält.
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